jtkn

Monat: Januar, 2012

Baumhäuser

Es sind kleine Hütten, die sich in den Baumkronen verstecken, kapselartige Zellen oder gezimmerte Nester. Wurden Baumhäuser lange als Spielräume für Kinder angesehen, haben sich in den letzten Jahren eine Reihe von Architekten von dieser ungewöhnlichen Bauaufgabe zwischen Ästen und Blättern faszinieren lassen. Wir haben uns einige dieser neuen Wipfelbauten angesehen und ungewöhnliche Baumparasiten in Deutschland, Japan, Neuseeland, Schweden, und Frankreich entdeckt: Die BAUNETZWOCHE zeigt schwebende Lese- und Gästezimmer im Garten, verborgene Minihotels im Wald, Baumhütten mit Meerblick, ein Restaurant im Blätterwald und einem Baumkindergarten mitten in Tokio.

Mehr in der Baunetzwoche#254 „Baumhäuser“

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Gefrorene Wassertropfen – Temporärer Pavillon in Santiago von GUN

Kaum vorstellbar bei einem nasskaltem Wetter wie heute, dass man sich in anderen Breitengraden über Regen freut. In Santiago de Chile feiert man das kostbare, heilige Nass gerade in einem kirchenartigen Pavillon, den das deutsch-chilenische Büro GUN im Rahmen des Young Architects Program des MoMA_PS1 entworfen hat. Seit Mitte Dezember steht die Wasserkathedrale im Innenhof des Kulturzentrums Matucana 100 mitten im Zentrum von Santiago und erfrischt während der extrem heißen Monate Dezember und Januar mit einem sanften Sprühregen, Musik und expressiven Formen, die an den Palast der Schneekönigin erinnern.

Das junge Architektenduo Lene Nettelbeck und Jorge Godoy hat mit seinem regnenden Kirchenschiff – übrigens ihr Début – einen besonderen Ort geschaffen: Kinder spielen in den kleinen Wasserbecken, Wasser tropft von den strahlenden Spitzen, die Sonne funkelt. „Die höhlenartige Topographie des Raumes wird aus Decken- und Bodenkörpern gebildet, die jeweils aus tausenden stalagtiten- und stalagmitenähnlichen Prismen bestehen, variierend in Konzentration und Länge. „Durch ihr Zusammenspiel spannen diese baldachinartige Räume auf“, erklären die Architekten ihre experimentelle Architektur. Ein Wassernetz befüllt die herabhängenden Stalagtiten. In immer wiederkehrenden Rhythmen soll sich das Wasser in den Prismen sammeln und in unterschiedlichen Intensitäten tropfen, nieseln oder regnen. Dass die Prismen gefrorenen Eiszapfen ähneln, unterstreicht die kühle, erfrischende Atmosphäre.

An diesem Wochenende findet in der Wasserkathedrale zum letzten Mal die Veranstaltungsreihe warm up statt; zum Abschluss findet am Samstag eine Musikperformance, die sich an das Tropfen der Kathedrale anlehnt, in dem temporären Pavillon statt. Ende Januar soll die Wasserkathedrale abgebaut werden – vielleicht wird sie ja an einem anderen heißen Ort wieder aufgebaut…

www.m100.cl

coming soon…

Schwarz vor buntem Hintergrund. Über Architektur und Sport, Ästhetik und Widersprüche und warum alle guten Geschichten im Auto beginnen – Interview mit Pieter Bannenberg, Walter van Dijk und Kamiel Klaaase von NL Architects bald im Crystal Talk

Kunst im öffentlichen Raum Basel


„Eine fünfzehnköpfige Jury hat am 31.Oktober 2011 dem Team Raumlaborberlin mit Matthias Rick, Markus Bader, Andrea Hofmann, Jeanette Kunsmann und Andreas Krauth den Siegerpreis  zugesprochen. Nach Meinung der Jury ist Raumlaborberlin der ideale Partner für eine nachhaltige Zusammenarbeit in der komplexen Entwicklung eines Konzepts, das unterschiedlichste Interessen, Anspruchshaltungen und Fragestellungen umfasst. Die langjährige Erfahrung des Teams im Umgang mit Kunst im öffentlichen Raum und ihre in verschiedenen Städten dokumentierte Methodenkompetenz, haben die Jury überzeugt. Auch der frische Aussenblick des Teams auf die Verhältnisse in der Stadt Basel wurde von der Jury besonders geschätzt. Internationale Kunst soll in einen fruchtbaren Dialog mit der lokalen Kunst treten und zur Stärkung der lokalen Kunst führen. Gegenüber unterschiedlichen Kunstformen besteht grosse Offenheit. “

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www.kunstkreditbasel.ch