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Kategorie: Baunetzwoche

Schwimmen und Schwitzen

schwimmen und schwitzen

Schwimmen und Schwitzen: Die Baunetzwoche#352 ist mit den Profis im Becken, zeigt die Architektur der Wellnesslandschaften, Schwimmbäder zum Wohnen, Saunahütten in Norwegen, London und Chile, die Therme in Meran und einen Besuch im Tropical Island zehn Jahre nach der Eröffnung…

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Stress and the City – Architektur auf der Couch

Architektur auf der Couch: Ein Arzt will dem Stress in der Stadt auf den Grund gehen; darüber diskutiert er mit dem Architekten J. Mayer H., aber auch der Entertainer Harald Schmidt kommt zu Wort. Passend dazu zeigen wir die Serie „City Scape“ der amerikanischen Fotografin Clarissa Bonet.

PDF lesen unter www.bauntez.de

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Talk to me – Fassaden

Medienfassaden wollen mit uns kommunizieren – ihre Sprache ist abseits der Architektur. Was erzählt das Kunsthaus Graz? Ein Gespräch mit realities:united zehn Jahre nach der Eröffnung.

Mehr in der Baunetzwoche#336

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Ich bin eine Kita

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Ein schwimmender Kindergarten in Köln, eine japanische Tagesstätte in Erdnussform, die bunten Lernlandschaften der Baupiloten oder das schwarze Kita-Gebäude von Adolf Krischanitz in Wien: Bei kaum einem Bauvorhaben wird so viel diskutiert wie bei Kindergärten und Tagesstätten – und bei kaum einer Bauaufgabe können Architekten so viel falsch machen. Zu bunt, zu karg, zu gestylt: Was ist denn ein kindgerechter Raum? Ich bin eine Kita: Wir zeigen Beispiele aus Antwerpen, Peking und Zürich.

Mehr in der Baunetzwoche#331 Ich bin eine Kita

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In den Ferien zuhause

Eine italienische Architektin baut in Spanien ein Wohnhaus für eine deutsche Designerin. Klingt nach einer guten Geschichte – ein Besuch in Barcelonas Vorstadt.64189717_c05396668e

Jeder große Architekt hat einen Stuhl oder eine Lampe entworfen – jeder namhafte Designer schon mal ein Haus gebaut. Die Grenzen zwischen Kunst, Design und Architektur verschwimmen zunehmend – ob aus Mut, Größenwahn oder Langeweile.

In Sant Cugat del Vallès, einer kleinen Stadt westlich von Barcelona, hat eine Designerin für sich und ihre Familie ein Wohnhaus gebaut. Jeannette Altherr wollte ihr neues Zuhause nicht selbst entwerfen, aber sie wollte mitbestimmen – der Neubau ist zusammen mit der italienischen Architektin Enrica Mosciaro entstanden. Trotz eines ähnlichen ästhetischen Verständnisses mussten sich beide auf fremdes Terrain wagen. Die Architektin plant in Zentimetern, die Designerin denkt in Millimetern: Das Projekt ist ihr gemeinsames Baby geworden.

Ebenso wie Interior-Design nicht nur eine hübsche Ansammlung teurer Möbelklassiker ist, ist ein Haus mehr als die Summe seiner Einzelteile. Wenn es die Aufgabe des Designs ist, das Wesen der Dinge zu erforschen, welche Rolle spielt die Architektur? „Jedem Entwurf für ein privates Wohnhaus gehen lange Gesprächssitzungen voran“, erzählt Enrica Mosciaro. „Zunächst muss man als Architekt schließlich herausfinden, was jeder einzelne wirklich will und braucht und es von dem trennen, was er meint, sich wünschen zu müssen.“ Architektur wird Psychoanalyse, das Haus ein gebautes Familienportrait.


Mehr unter: www.baunetz.de

und der Hausbaus aus Sicht der Designerin auf www.designlines.de

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Im Glashaus

Wo Architektur, Natur, Haus und Garten aufeinander treffen: Moderne Gewächshäuser dienen nicht nur der Zucht exotischer Pflanzen, sondern auch als Raum zum Wohnen und Arbeiten. Eine Reise von den Glaspalästen der Botanischen Gärten und Ideen visionärer Kapselstädte hin zu den zu den Gewächshaus-Architekturen junger Architekten – Modell für die Zukunft oder nur ein Trend?

Mehr in der Baunetzwoche#318

und auf www.designlines.de

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Grenzgänger

„Man muss nicht Architekt werden, nur weil man Architektur studiert hat.“ Recht hat er. Simon Menges etabliert sich gerade in einer Szene, die nicht limitierter sein könnte: Er fotografiert. Gebäude für Architekten wie David Chipperfield, EM2N und Zanderroth Architekten. Der 28-Jährige hat eine eigene, anspruchsvolle Bildsprache entwickelt, mit der er sich einen Namen gemacht hat. Überraschend: In einer Zeit, in der immer alles schneller wird, arbeitet er analog. Wartet auf das richtige Licht, sucht die perfekte Einstellung und wählt den fotografierten Ausschnitt so, dass jedes Bild die gewünschte Aussage transportiert. Das erfordert viel Arbeit – und großen Mut. (…)

 

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www.baunetz.de/woche

Werner Huthmacher: Neue Galerie

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Lesen: Robinsons blaues Haus

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Stille Architektur

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Lautete vor Jahrzehnten die Frage noch „Warum haben Sie das so gemacht, Herr Architekt?“, ist Architektur schon länger keine Rechtfertigungskunst mehr. Die Frage nach dem Warum wird zunehmend mit der saloppen Gegenfrage „Warum nicht?“ beantwortet. Heute wird alles, was möglich ist, auch gebaut. Ob das gut, richtig und überhaupt noch authentisch ist? Hermann Czech hat mit seinem Eröffnungsvortrag auf dem diesjährigen Wiener Architekturfestival „Turn On“ darüber nachgedacht. Uns sind dann auf zwei langen Vortragstagen ein paar Beispiele dazu aufgefallen: ein in den Hang gebautes Sportzentrum von Dietrich Untertrifaller in Zürich, ein Bankgebäude in Dornbirn von den Architekten Bechter Zaffignani und die Festung Franzensfeste in Südtirol, die Markus Scherer als Museum zugänglich gemacht hat.

„Zur Zeit meiner Ausbildung war Architektur eine Rechtfertigungskunst. Warum haben Sie das so gemacht, Herr Architekt; was haben Sie sich dabei gedacht?“ Hermann Czech macht eine bedächtige Pause, bevor er weiterspricht. „Damit war nicht so sehr die Begründung durch Zwecke gemeint. Ich habe überhaupt unter Entwurf eine Reihe von aufeinander aufbauenden Entschei-dungen verstanden, die zu einem schlüssigen Entwurfsergebnis führen mussten – ein Aspekt dieses Ergebnisses war die Form, die also nicht vorher bekannt sein konnte. Heute aber lautet die Antwort auf das „Warum?“ zunehmend: „Warum nicht?“ Größeren Respekt genießt die architektonische Leistung deswegen freilich nicht. Im Gegenteil: Architektur wird als Dienstleistung angesehen, ein Wort, das selbst die Theorie des Funktionalismus erstaunlicherweise nie verwendet hat.“  Mit diesen starken Worten beginnt Hermann Czech nicht nur seinen Vortrag, sondern auch das zweitägige Wiener Architekturfestival. Seit den Siebzigern gilt er als Protagonist einer neuen „stillen“ Architektur, die „nur spricht, wenn sie gefragt wird“. Er fordert eine Architektur, „die repräsentiert, aber nicht betrügt, die bewegt, aber nicht süchtig macht“ und macht auf die Gefahren des Stararchitektenkults aufmerksam: einer Architektur, die nur noch auf wenige Bilder reduziert wird, und deren Idee nicht mehr lesbar ist. Zurückhaltung ist für Czech ein Schlüsselbegriff: Er spricht von einer behutsamen Architektur mit leisen, fast unsichtbaren Gesten, die in erster Linie Nutzer und Umgebung bedienen – nicht das Ego des Architekten. Warum? – Warum nicht? Viele Architekten ent-ziehen sich heute eine Begründung: Es wird etwas gebaut, weil es gebaut werden kann, und nicht, weil es unbedingt einen tieferen Sinn ergibt. Fast am Ende des Symposiums wird Wolf D. Prix über Projekte in China sprechen, wo er mit seinem Büro Coop Himmelb(l)au gerade hauptsächlich tätig ist. Es sind Bauprojekte von enormer Größe, die mit europäischen Maßstäben nicht mehr zu beurteilen sind. (…)

Artikel erschienen in der Baunetzwoche#311

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