jtkn

Kategorie: Kunst

When Attitudes Become Form: Über die Rekonstruktion einer Ausstellung

Das Prinzip Wanderausstellung ist ein bewährter Austausch zwischen einzelnen Kulturinstitutionen. Aber lässt sich eine Kunstausstellung nach 44 Jahren rekonstruieren und noch einmal zeigen? Germano Celant, Thomas Demand und Rem Koolhaas haben es versucht.

Bildschirmfoto 2013-07-01 um 23.42.40

Bildschirmfoto 2013-07-01 um 23.42.45
Bildschirmfoto 2013-07-01 um 23.42.51

Mehr unter www.baunetz.de/woche

und auf Englisch unter: www.uncubemagazine.com

Advertisements

Venedig: Drei Tage Kunstbiennale

DSC_0095

2013-05-30-18.55-01

Layout 1

Foto

DSC_0015

Alle Artikel unter: www.baunetz.de/Kunstbiennale_Venedig_2013

Henry van de Velde

Bildschirmfoto 2013-04-19 um 17.20.39

Bildschirmfoto 2013-04-19 um 17.20.46

Bildschirmfoto 2013-04-19 um 17.20.56

Bildschirmfoto 2013-04-19 um 17.23.03

Bildschirmfoto 2013-04-19 um 17.21.15


(erschienen am 19. April 2013 im BauNetz)

Werner Huthmacher: Neue Galerie

Bildschirmfoto 2013-03-28 um 10.16.05

Bildschirmfoto 2013-03-28 um 10.16.13

Fragile Stadtgesichter – Matthew Pictons Paper Cities

61053109_d4d5b9d838

Matthew Picton baut Papierstädte. Seine Modelle stellen jedoch nicht irgendwelche Städte dar, sondern vor allem solche, die einmal durch eine Katastrophe wie Überschwemmungen, Erdbeben oder Feuer verwüstet wurden. Den britischen Künstler fasziniert die Veränderung, die Verwandlung und vor allem: der Akt der Zerstörung. Abstrakt und dennoch akkurat gearbeitet, zeigen seine Modelle London im Jahr 1666, San Francisco 1936 und Dresden 1945 ­– ein Vorher und Nachher in Form fragiler Skulpturen, die Zeitgeschichte erzählen. Es sind bekannte Stadtgesichter; der Wiedererkennungseffekt ist dem englischen Künstler bei seiner Serie Papier Cities ebenso wichtig wie die Geschichte dahinter.

Matthew Picton liebt Landkarten. Schon in seinen füheren Arbeiten hat er sich intensiv mit Karten und Stadtgrundrissen beschäftigt. Doch bei seinen dreidimensionalen Linienzeichnungen fehlte ihm immer eine passende Darstellungsform für den Raum zwischen den bebauten Grundstücken. Er hatte vieles ausprobiert. „Papier funktioniert perfekt, um diesen Zwischenraum zu formen und zu gestalten“, sagt Picton. „Es ist ein wunderbar flexibles Medium, mit dem man auch gut Texte und Bilder einbinden kann. Der einzige Nachteil von Papier ist seine Fragilität. Deshalb stelle ich mit viel Aufwand kleine Unterkonstruktionen her und verwende speziellen Klebstoff sowie Tinte und Papier, die nicht ausbleichen.“ (…)

Mehr unter www.designlines.de/feel

Special zum Thema Papier auf www.designlines.de

61053159_1e9838bdd0

61053163_317858c92c

DRUOT LACATON VASSAL

KFDqgqJO2g79hwTHP5ZNYC7zGMmc_cfxEZ58ni2eDKA
anne

Ich frage mich nicht, wie die Zukunft sein wird. Warum zwanzig Jahre weiter denken? Die Zukunft ist jetzt! Ich denke, gerade ist es für Architekten sehr wichtig, über Wirtschaftlichkeit nachzudenken. Wie produziere ich mehr für weniger? Mehr Raum zu generieren – viele Menschen leben in engsten Verhältnissen – ist aber keine Frage des Budgets! Wir müssen umdenken.“

Ein Gespräch mit Anne Lacaton im BauNetz

>>> Noch bis zum 31. März 2013: Ausstellung zum Projekt Tour Bois le Prêtre im DAZ in Berlin

www.lacatonvassal.com

Alvar Aalto in Wolfsburg

Einen neuen Zugang zum Gebäude hat man sich für das Alvar-Aalto-Kulturhaus in Wolfsburg gewünscht – und ihn auch bekommen. Die Architekten von raumlabor nahmen die Aufgabe beim Wort und haben eine temporäre Treppe installiert, die auf das Dach des Kulturzentrums führt – ähnlich wie Alvar Aalto es selbst einmal geplant hatte. „Shortcut“ ist aber nicht nur eine Abkürzung übers Dach, sondern beinhaltet auch ein Sommercafé auf der Dachterrasse des Kulturhauses. Wolfsburg feiert 2012 seine drei Aalto-Bauten, von denen zwei in diesem Jahr ihr 50-jähriges Jubiläum haben: Es ist „Aalto-Festivaali“ in der niedersächsischen Autostadt. Die BAUNETZWOCHE auf den Spuren des finnischen Architekten in Wolfsburg.

www.baunetz.de/baunetzwoche



documenta: Pavillons im Park

Fotos: Jeanette Kunsmann, Kassel Juni 2012

Ai Weiwei: Never Sorry

Es gibt Katzen, die Türen öffnen. Sie lauern direkt vor der geschlossenen Tür, fixieren die Klinke, springen kurz wie ein Artist in die Höhe, und innerhalb von Sekunden ist die Tür auf und der Weg frei. Allein im Pekinger Atelier von Ai Weiwei leben über
40 Katzen, nur eine von ihnen kann jedoch Türen öffnen. „Der größte Unterschied zwischen Menschen und Katzen ist, dass Katzen zwar Türen öffnen, sie aber nicht schließen können“, philosophiert der chinesische Künstler und lächelt in die Kamera. Er spricht gerne in Metaphern. Die Tür, die Ai Weiwei aufgestoßen hat, wird sich vermutlich nie wieder schließen lassen.

 

Sou Fujimoto: Futurospektive Architektur